Heizpyramide für die Terrasse

Die Terrasse kann man unterschiedlich heizen: Mit einem Kaminofen, der Feuerschale, einem elektrischem Heizkörper oder aber sehr wirkungsvoll mit dem Heizpilz oder der Heizpyramide. Wobei Terrassenheizer, die mit Propangas betrieben werden, immer noch die grö0te Wärme abgeben.

Genau so verhält es sich auch bei der Heizpyramide für die Terrasse. Da sie im Gegensatz zum Heizpilz nicht nur von oben her wärmt, sondern fast schon horizontal, wird die warme Luft gleichmäßiger verteilt. Es wird also nicht nur der Kopf warm, sondern der ganze Mensch, der sich in der Nähe der Heizpyramide befindet.

Vorteile der Heizpyramide

Das ist allerdings auch schon der größte Vorteil. Die Wärmeabgabe insgesamt wird nicht so intensiv empfunden wie bei einem Heizpilz, vor allem, wenn man sich nicht sehr nahe an der Terrassenheizung befindet.

Ein weiterer Vorteil der Heizpyramide ist, daß durch die größere Bestrahlung sich mehr Personen im Heizbereich aufhalten können. Ich habe bei unseren Gartenfeiern im Herbst schon beide Terrassenheizer kennengelernt: Den Heizpilz genau so wie die Heizpyramide. Während man beim Pilz durch die Wärme von oben schnell einen heißen Kopf bekommen hat, war die Wärmeabgabe der Heizpyramide doch viel angenehmer, wenn auch nicht so intensiv. Allerdings lief sie beim Besuch von vielen Menschen meistens mit voller Kraft und hat auch dem entsprechend viel Gas verbraucht.

Der Heizpilz wurde im laufe des Abends öfter gedrosselt, eben weil es am Kopf zu warm war. Diese Hitze in Verbindung mit dem Verzehr von alkoholischen Getränken ist so manchem Gast nicht bekommen, während er andererseits ziemliche Eisfüße hatte.

Alternative zur Heizpyramide

Keine Heizpyramide im Zelt verwenden

Gasbetriebene Heizungen dürfen weder in einem Zelt noch im Pavillon genutzt werden

Mein Heizpilz, den ich jahrelang genutzt habe, ist inzwischen schon lange verschrottet. Auch die Heizpyramide kommt nicht mehr zum Einsatz (ich habe auch keine funktionierende Gasflasche mehr gekauft), dafür setze ich bei den wenig gewordenen Gartenpartys im Herbst einen Stehtisch mit elektrischer Infrarotheizung ein.

Ich will die mit Propangas betriebenen Terrassenheizer jetzt nicht schlecht reden, sie sind auch heute zu gebrauchen, wenn sich viele Menschen bei kühlem Wetter auf der Terrasse aufhalten. Die alten Zeiten waren ja nicht schlecht!

Aber weil wir alle älter werden, findet es (zu mindest in meinem Garten) heute überwiegend in einem Pavillon auf der Terrasse statt. Hier ist Propangas nicht gut geeignet, um Wärme zu erzeugen. Der Stehtisch mit Heizung jedoch bestens: Es verfliegt im Pavillon ja nicht so viel warme Luft, Sauerstoff wird auch nicht verbraucht und kein CO² produziert.

Das ist gut für die Umwelt und die Gäste, die sich so unbeschwert am beheizten Tisch aufhalten und ihre Getränke genießen können. Denn im Gegensatz zum Heizpilz bleiben Kopf und „Pils“ hierbei jetzt schön kühl.